Hier kommt die Kurzfassung zum Video, welches du auf meinem YouTube Kanal findest.
Mit den drei genannten Optionen hast du die Möglichkeit, vollkommen im hier und jetzt anzukommen und in deine eigene Kraft zu gehen. Sobald du dich über eine Situation immer wieder beschwerst, machst du dich selbst zum Opfer. Kommst du jedoch ins Handeln oder sprichst aus was nötig ist, dann bist du in deiner Kraft und übernimmst die Verantwortung für dich und dein Leben. Du kannst es auf alle Situationen in deinem Leben anwenden.
Die folgenden Optionen helfen dir also aus deiner Opferrolle auszusteigen und Verantwortung für dich zu übernehmen. Dafür benötigt es die Einsicht und den Willen bei sich selbst hinzuschauen. Denn, wie im Video bereits erwähnt, wir können immer nur uns selbst ändern.
Hier ein kleines Beispiel:
Bei dir im Kollegium gibt es eine Lehrperson für die du regelmäßig einspringen sollst, weil sie zu spät kommt. Du merkst, dass dich das sehr ärgert und beginnst dir Sätze zu sagen wie: „Immer muss ich das machen. Kann er/ sie nicht pünktlich sein, ich bekomme das doch auch hin. Wieso bin immer ich der/die Leidtragende. Warum passiert nur mir sowas?“
Statt dich dadurch in die Opferrolle zu begeben kannst du dir nun die 3 Optionen anschauen:
1. Love it / die Situation akzeptieren:
Vielleicht kennst du ja die Ursache des zu spät Kommens und kannst dadurch in die vollkommene Akzeptanz gehen. Du kannst auch anerkennen, dass dir Pünktlichkeit wichtig ist und freust dich darüber, dass du es schaffst immer pünktlich zu sein. Oder du sagst dir Karin Kuschik like den folgenden Satz: „Wer mich ärgert bestimme immer noch ich.“
2. Change it / die Situation verändern:
Du könntest zum einen mit der betroffenen Lehrperson reden, um ihr deine Empfindungen mitzuteilen und gemeinsam zu einer anderen Lösung zu kommen. Zum anderen könntest du auch mit der Person, die dich dafür einteilt reden und ihr deine Wahrnehmung schildern, um zu einer anderen Lösung zu kommen. Es ist auch möglich zu sagen, du springst nicht mehr ein.
3. Leave it / die Situation verlassen:
Wenn du feststellst, dass die anderen zwei Optionen dich nicht befriedigen, da deine Werte und Bedürfnisse immer wieder übergangen werden, dann ist es wohl Zeit zu gehen.
Für den Anfang kann es hilfreich sein, dir Alltagssituationen auszusuchen und es ein paar Mal durchzuspielen in Gedanken oder am besten noch schriftlich. Denn was wir schreiben prägt sich meist besser in unserem Hirn ein.
Nun wünsche ich dir viel Erfolg und Wachstum bei der Umsetzung 😊
